reflections

Verstandsbetont

Gestern bin ich endlich wieder zur Besinnung gekommen. Ich war eingelullt durch emotionale Denkweisen und Gefühlen. Ich habe zwischenmenschliche Beziehungen wohl zu sehr glorifiziert und hätte darüber hinaus fast den objektiven Überblick über diese Beziehungen verloren. Das Herz ist dafür da um Blut durch den Körper zu pumpen und das Hirn zum Denken. Vielleicht ist es nur eine Phase, so zu denken, aber ich fühle mich zur Zeit ziemlich gefühlsleer. Es ist als wäre etwas betäubt, oder abgestorben in den Beziehungen zu anderen Menschen. Vielleicht ist es morgen schon vorbei, ich weiß es nicht. Es ist auch nicht so, dass ich die Menschen die mir wichtig sind weniger wichtig sind. Nur das mit den Gefühlen ist so, als ob man sie nur noch gedämpft wahrnimmt. Wie eine Tür, die zugeschlagen ist, aber durch die ich jetzt noch die Musik höre. Nur nicht mehr so klar.
Es war gestern keine Enttäuschung. Aber je mehr ich darüber nachdachte desto mehr war es eine Ernüchterung. Irgendwas hat sich in mir erstmal geschlossen. Die Farben die Freundschaften hatten sind alle etwas verblasst und an dem Glanz zu manchen Highlights im Punkt zwischenmenschlicher Beziehungen, scheinen sich meine Augen ersteinmal satt gesehen zu haben.
Wie über Gefühle reden, wenn man sie gar nichtmehr richtig wahrnimmt?
Ich hoffe diese Taubheit geht vorbe
i.

11.8.07 00:54

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